Glossar

Wichtige Begriffe rund um Photovoltaik

Bypass-Diode

Die Bypass-Diode leitet den Strom an einer (beispielsweise wegen Verschattung) inaktiven Zelle vorbei und verhindert dadurch insbesondere sogenannte Hot-Spot-Effekte. Jene entstehen dann, wenn eine inaktive Zelle von den aktiven Zellen weiterhin mit Strom beschickt wird. In diesem Fall wandelt die Zelle diese Energie dann in Wärme um. Die so entstehenden „heißen Punkte“ (Hot-Spots) können das Modul im schlimmsten Fall zerstören. Zudem verhindert die Bypass-Diode Ertragseinbußen, welche durch eine Zunahme des Wiederstandes der Zelle durch Verschattung entstehen. Ohne Bypass-Diode würden die Ertragsausfälle einer Solaranlage auf bis zu 90 Prozent steigen.

Datenlogger

Ein Datenlogger zeichnet über einen längeren Zeitraum die Wechselrichterdaten und Ertragswerte einer Solaranlage auf. Diese Daten können dann beispielsweise über eine Internetplattform aufgerufen werden und dienen der Anlagenüberwachung und -steuerung.

EEG

Mit dem EEG erhalten Anlagebetreiber 15 bis 20 Jahre lang eine festgelegte Vergütung für ihren erzeugten Strom, und Netzbetreiber werden zu dessen vorrangiger Abnahme verpflichtet (§ 21 und § 8 Abs.1 EEG vom 25. Oktober 2008). Die Vergütungssätze sind nach Technologien und Standorten differenziert und sollen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen ermöglichen. Der für neu installierte Anlagen festgelegte Satz sinkt jährlich um einen bestimmten Prozentsatz (Degression). Durch diese stetige Degression wird ein Kostendruck im Sinne einer gewollten Anreizregulierung erzeugt: Anlagen sollen effizienter und kostengünstiger hergestellt werden, um langfristig auch ohne Hilfen am Markt bestehen zu können.

Einspeisevertrag

Durch das EEG sind in Deutschland alle Netzbetreiber zum Anschluss einer Solaranlage, zur Abnahme des eingespeisten Stroms und zur Vergütung desselbigen verpflichtet. Aufgrund dieser gesetzlich festgelegten Pflichten müssen Anlagen- und Netzbetreiber prinzipiell keinen Vertrag miteinander abschließen. Ein Einspeisevertrag zwischen beiden Parteien ist allerdings in den meisten Fällen trotzdem sinnvoll, weil dort etwa die genauen Modalitäten der Ablesung und Abrechnung geregelt werden. Je nach Netzbetreiber unterscheiden sich dabei die einzelnen Konditionen, weshalb man sich vorab gründlich über die entsprechenden Verträge informieren sollte.

EVA-Folie

Die Ethylenvinylacetat-Folie (kurz: EVA-Folie) ist eine transparente Kunststoffschicht, die unter anderem in der Photovoltaik-Industrie eingesetzt wird. Bei der Modulfertigung wird die EVA-Folie in der Regel an der Vorder- und Rückseite der bereits verbundenen Solarzellen-Strings platziert. Bei hohen Temperaturen schmilzt die Folie und umschließt die Solarzellen, die dadurch vor Umwelteinflüssen geschützt sind.

Gleichstrom

Gleichstrom ist elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung sich zeitlich nicht ändert. Gleichstrom wird etwa in Taschenlampen oder anderen batteriebetriebenen Geräten verwendet. Er kann nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, weil dieses auf Wechselstrom ausgerichtet ist.

kWp

Kilowattpeak (siehe Wp). Die Einheit Wp mal 1000. häufig wird die Größe einer Photovoltaikanlage in kWp angegeben. Die reine Größe in m² einer Solaranlage kann je nach verwendetem Modul Typ variieren

kWh

Kilowattstunde. Die am häufigsten verwendete Einheit für Energie. Schalten Sie einen 1000 W Strahler 1 Stunde lang ein, so verbrauchen Sie eine Kilowattstunde. Beim Einspeisen der durch die Solaranlage erzeugten Energie wird diese auch in Kilowattstunden gezählt.

Hot-Spot-Effekt

Hot-Spot-Effekte entstehen, wenn eine inaktive Zelle von den aktiven Zellen weiterhin mit Strom beschickt wird. In diesem Fall wandelt die Zelle diese Energie dann in Wärme um. Die so entstehenden „heißen Punkte“ (Hot-Spots) können das Modul im schlimmsten Fall zerstören. Damit dies verhindert wird, kommen in allen, von uns verwendeten, Modulen sogenannte Bypass-Dioden zum Einsatz.

Leck-Strom

Leck-Strom ist elektrischer Strom, der über einen Pfad fließt, welcher eigentlich nicht zur Leitung von Strom vorgesehen ist.

Monokristalline Solarzelle

Monokristalline Solarzellen werden aus einem einzigen Siliziumkristall gefertigt, der dann in Scheiben gesägt wird.

Polykristalline Solarzelle

Polykristalline Solarzellen sind Zellen, die aus mehreren Siliziumkristallen bestehen. Für ihre Herstellung wird flüssiges Silizium in Blöcke gegossen und dann in Scheiben zersägt.

PV-Cycle

Die PV-Cycle-Association a.i.s.b.l. ist ein Zusammenschluss führender Hersteller und Importeure von Photovoltaik-Modulen im europäischen Wirtschaftsraum. Der Verband hat in Abstimmung mit der Europäischen Union ein freiwilliges Rücknahme- und Recycling-Programm für Solarmodule entwickelt.

Silizium

Silizium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element auf der Welt. Es wird aus Quarzsand gewonnen, gereinigt und dann beispielsweise zur Herstellung von Solarzellen genutzt. Als Halbmetall weist Silizium sowohl Eigenschaften von Metallen als auch von Nichtmetallen auf.

Solarstromzähler

Der Solarstromzähler (auch: Einspeisezähler) misst die von der Solaranlage ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Energiemenge in Kilowattstunden (kWh). Seine Daten stellen auch die rechtliche Grundlage für die gesetzliche Einspeisevergütung dar. Der Solarstromzähler muss nicht gekauft werden, sondern wird vom Netzbetreiber bereitgestellt, der für den Betrieb eine jährliche Gebühr von etwa 30 Euro berechnet.

Solarzelle

Die Solarzelle (auch: photovoltaische Zelle) ist das Herzstück eines jeden Solarmoduls. Sie wandelt das von der Sonne eingefangene Licht in elektrische Energie um.

String

Ein String (auch: Solarzellen-String) bezeichnet mehrere in eine Reihe geschaltete Solarzellen.

Wechselrichter

Wechselrichter wandeln den im Solarmodul produzierten Gleichstrom in netzfähigen Wechselstrom um. Ohne Wechselrichter kann der Solarstrom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und ist in der Regel auch nicht für den Eigenverbrauch nutzbar.

Wechselstrom

Wechselstrom ist elektrischer Strom, der seine Richtung periodisch und in steter Wiederholung ändert. In Deutschland basiert das Stromnetz auf Wechselstrom.

Wp

Wattpeak. Um die vielen verschiedenen Solarmodule vergleichen zu können, wurde die Einheit Wp (Watt peak) entwickelt. Diese bezeichnet die Leistung, welche ein Solarmodul bei einer Sonneneinstrahlung von 1000 w/m² abgibt.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis zwischen eingesetzter und nutzbarer Energiemenge an. In der Photovoltaik wird dadurch also ausgedrückt, wie viel Prozent der eingefangenen Sonnenenergie durch ein Solarmodul in elektrische Energie umgewandelt wird.

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